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Das Facharztzentrum Hagen ist auch als Unternehmen etwas Besonderes:
Die 2003 gegründete Facharztzentrum Hagen GmbH & Co KG ist ein Zusammenschluss mehrerer Praxen zu einer Ärztekooperation. Insgesamt sind sechs Fachärzte an der Unternehmung beteiligt, welche folgende Fachgebiete abdecken: Lungen- und Bronchialheilkunde, Innere Medizin, Allergologie, Schlafmedizin, endoskopische Magen-Darm-Diagnostik, Hepatologie, Proktologie, Rheumatologie, Anästhesiologie, Chirurgie, Phlebologie, Sportmedizin. Die enge Kooperation des FZH mit dem Allgemeinen Krankenhaus Hagen (AKH) ist eine Besonderheit in der deutschen Gesundheitslandschaft. Die Allgemeines Krankenhaus Hagen gem. GmbH konnte als Investor auf für die neu errichtete Ärztehaus-Immobilie in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Stadtkrankenhaus gewonnen werden. Ziel der Zusammenarbeit ist die Übergabe vieler ambulanter Maßnahmen von der Klinik an die niedergelassenen Ärzte, was auf Seiten des AKHs Kosten spart. Die Praxen, die sich zum FZH zusammengeschlossen haben, erreichen so in mehrerlei Hinsicht eine Verbesserung der Patientenversorgung und der Wirtschaftlichkeit Der Politik folgend Die gesundheitspolitischen Entwickelungen der letzten Jahren favorisieren für den stationären Bereich die Einführung sog. Fallpauschalen (DRGs). Wesen dieser Fallpauschalen ist, dass ein Patient bei Aufnahme in die Klinik einer speziellen Diagnosegruppe zugeordnet wird. Für diese Diagnosegruppe erhält die Klinik ein Entgeld, welches im Wesentlichen unabhängig von der Verweildauer des Patienten in der Klinik gezahlt wird. Hier ergibt sich nun eine gute Möglichkeit für die Kooperation zwischen der Klinik und dem angeschlossenen Facharztzentrum. Indem die Fachärzte eine ambulante Weiterbehandlung der frühzeitig aus der stationären Behandlung entlassenen Patienten gewährleisten, kann die Klinik die Verweildauer erheblich verkürzen. Die Fallpauschale für einen stationär behandelten und frühzeitig in die ambulante Betreuung entlassenen Patienten kann nach einem auszuhandelnden Schlüssel zwischen Klinik und Praxis aufgeteilt werden. Die Gemeinschaftspraxis für Pneumologie im
Facharztzentrum Hagen verfügt über eine technische
Ausstattung und über Fachkompetenz im Bereich der Lungenheilkunde,
die im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Hagen nicht vorgehalten wird.
Hieraus ergibt sich, und wird auch von dem leitenden Chefarzt der
Abteilung für Innere Medizin des Allgemeinen Krankenhauses der
Stadt Hagen so gewünscht, die Option zur konsiliarischen Betreuung
stationärer Patienten. Win-Win-Situation für Arzt, Patient und Klinik Das Facharztzentrum schöpft Synergieeffekte aus, die sich ohne die bahnbrechende Neustrukturierung nie ergeben hätten. Nur durch den Zusammenschluss von mehreren Ärzten vielfältiger Fachgebiete, unter dem Dach einer GmbH, in einem neu erstellten Ärztehaus und mit Anschluss an ein städtisches Krankenhaus, ergaben sich Vorteilsgewinne, die von allen geteilt werden: Die Fachärzte gewinnen zusätzliche Patienten und können gleichzeitig durch Effizienzsteigerung Kosten senken. Die Patienten erhalten eine schnellere und dank neuer technischer Ausstattung bessere Behandlung in angenehmer Atmosphäre aus einer Hand. Und das Krankenhaus spart Kosten, in dem es einen Großteil seiner Ambulanz an das Facharztzentrum abgeben kann.
Weitere Informationen: |
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